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Wenn das Essen in der Kita schwerfällt

Ein kurzer Cartoon über einen neuen Tisch und einen vertrauten Becher, mit deinem Kind in der Hauptrolle. Schaut ihn gemeinsam zu einer ruhigen Zeit an und sprecht dann darüber.

Ein Geschichtenanfang als Beispiel für diesen Moment. Er ist kein Cartoon aus deiner eigenen Geschichte.

Cartoons werden mit KI gemacht. Du schaust dir jeden an, bevor dein Kind ihn sieht. Automatische Prüfungen können Dinge übersehen.

Illustration, mit KI gemacht: Ein Mädchen schaut an einem kleinen runden Kita-Tisch auf ihren Teller, daneben steht ein grüner Froschbecher von zu Hause, während ihr Erzieher sein eigenes Mittagessen isst und ein leuchtendes Glühwürmchen auf den Becher zeigt.
Illustration, mit KI gemacht

Stellen wir uns vor

Beispiel, mit KI gemacht

Mia (3) sitzt in ihrem neuen Kita-Raum an einem kleinen Tisch. Alles sieht anders aus. Ihre Erzieherin stellt Mias Froschbecher von zu Hause hin. „Du kannst erst mal schauen.“ Mia betrachtet ihren Teller: Reis, Erbsen, eine Scheibe Birne. Neben ihr knuspert ein anderes Kind einen Cracker. Mia nippt an ihrem Froschbecher. Dann berührt sie ein einzelnes Reiskorn. Die Erzieherin isst weiter ihr eigenes Mittagessen.

Die Figuren in diesem Beispiel sind erfunden. Dein Kind kann die Hauptfigur sein, mit oder ohne Foto.

Was in der Geschichte passiert

Im Beispiel oben:

  • Der neue Tisch fühlt sich fremd an, und Mia schaut sich erst um.
  • Ihre Erzieherin stellt eine vertraute Sache hin, einen Becher von zu Hause, und sagt, dass sie erst schauen darf.
  • Mia schaut, nippt und berührt in ihrem eigenen Tempo.
  • Niemand beobachtet ihren Teller. In diesem Beispiel isst die Erzieherin neben ihr ihr eigenes Mittagessen.

Gesprächs­karte für danach

Hier sind drei sanfte Fragen für das Gespräch nach diesem Beispiel. Am besten gemeinsam ansehen, danach ein Gespräch oder ein Spiel.

  1. Was stand auf Mias Tisch? Was war von zu Hause?
  2. Was hat ihre Erzieherin gesagt?
  3. Was möchtest du an einem neuen Tisch zuerst tun: schauen, nippen oder berühren? Du entscheidest.

Nimm die, die sich richtig anfühlen. Lass gern welche aus.

Was ein Cartoon kann und was nicht

  • Entspanntes, wiederholtes Probieren schafft Akzeptanz. Ein Cartoon kann dir das nicht abnehmen.
  • Ein Cartoon kann nicht mit deinem Kind am Tisch sitzen. Die Erzieherinnen und Erzieher deines Kindes wissen, wie das Mittagessen dort abläuft.
  • Schaut gemeinsam zu einer ruhigen Zeit an, nicht am Tisch.
  • Jede Familie hat ihr eigenes Tempo.
  • Jeder Zubby-Cartoon ist dafür gemacht, gemeinsam darüber zu sprechen. Er kann Routine, Geduld oder die Kinderärztin oder den Kinderarzt deines Kindes nicht ersetzen.
  • Wenn du dir Sorgen um Schlaf, Essen, Ängste oder Verhalten deines Kindes machst, sprich mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt, mit einer Pflegekraft oder mit einer Erzieherin oder einem Erzieher.