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Wenn der Abschied an der Kita-Tür schwerfällt

Ein kurzer Cartoon über einen Abschied an der Tür, mit deinem Kind in der Hauptrolle. Schaut ihn gemeinsam zu einer ruhigen Zeit an und sprecht dann darüber.

Ein Geschichtenanfang als Beispiel für diesen Moment. Er ist kein Cartoon aus deiner eigenen Geschichte.

Cartoons werden mit KI gemacht. Du schaust dir jeden an, bevor dein Kind ihn sieht. Automatische Prüfungen können Dinge übersehen.

Illustration, mit KI gemacht: Ein Mädchen in einem gelben Regenmantel hält an einer Kita-Tür die Hand ihres Papas, während ihre Erzieherin mit zwei Holzbausteinen kniet und ein leuchtendes Glühwürmchen den letzten Baustein auf eine kleine Brücke setzt.
Illustration, mit KI gemacht

Stellen wir uns vor

Beispiel, mit KI gemacht

Mia (3) hält an der Kita-Tür Papas Hand ganz fest. „Ich will bei dir bleiben“, sagt sie. „Ich weiß“, sagt Papa. „Am Ende des Tages bin ich an dieser Tür.“ Ihre Erzieherin kniet sich hin und hält zwei Holzbausteine hin. „Wollen wir am Fenster bauen?“ Mia nimmt einen Baustein, dann den anderen. Sie winkt zur Tür, und Papa winkt zurück. Mia baut eine kleine Brücke. Am Ende des Tages steht Papa an der Tür. „Da ist unsere Brücke“, sagt Mia.

Die Figuren in diesem Beispiel sind erfunden. Dein Kind kann die Hauptfigur sein, mit oder ohne Foto.

Was in der Geschichte passiert

Im Beispiel oben:

  • Mia sagt, dass sie bei Papa bleiben will, und Papa sagt, dass er das weiß.
  • Papa sagt ihr eine ehrliche, konkrete Sache: Er ist am Ende des Tages an dieser Tür.
  • Ihre Erzieherin hält zwei Bausteine hin, und Mia nimmt sie in ihrem eigenen Tempo.
  • Papa steht an der Tür, wie er es gesagt hat. In diesem Beispiel wird niemand gedrängt.

Gesprächs­karte für danach

Hier sind drei sanfte Fragen für das Gespräch nach diesem Beispiel. Am besten gemeinsam ansehen, danach ein Gespräch oder ein Spiel.

  1. Was hat Mia an der Tür zu Papa gesagt? Was hat Papa geantwortet?
  2. Was hat ihre Erzieherin hingehalten? Was hat Mia gebaut?
  3. Was wünschst du dir an der Tür: ein Winken, eine Umarmung oder einen eigenen Abschied? Du entscheidest.

Nimm die, die sich richtig anfühlen. Lass gern welche aus.

Was ein Cartoon kann und was nicht

  • Ein Cartoon kann den Abschied nicht für dich übernehmen. Er kann dir etwas zum Reden geben, bevor ihr an der Tür seid.
  • Die Erzieherinnen und Erzieher deines Kindes wissen, wie die Morgen an der Tür laufen. Frag sie alles über den Tag.
  • Jede Familie hat ihr eigenes Tempo.
  • Jeder Zubby-Cartoon ist dafür gemacht, gemeinsam darüber zu sprechen. Er kann Routine, Geduld oder die Kinderärztin oder den Kinderarzt deines Kindes nicht ersetzen.
  • Wenn du dir Sorgen um Schlaf, Essen, Ängste oder Verhalten deines Kindes machst, sprich mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt, mit einer Pflegekraft oder mit einer Erzieherin oder einem Erzieher.