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Wenn ein dunkles Zimmer Angst macht

Ein kurzer Cartoon über eine schummrige Ecke, mit deinem Kind als Hauptfigur. Schaut ihn gemeinsam früher am Abend an, nie im Bett.

Ein Geschichtenanfang als Beispiel für diesen Moment. Er ist kein Cartoon aus deiner eigenen Geschichte.

Cartoons werden mit KI gemacht. Du schaust dir jeden an, bevor dein Kind ihn sieht. Automatische Prüfungen können Dinge übersehen.

Illustration, mit KI gemacht: Ein Junge und sein Großvater in einem lampenhellen Zimmer; der Strahl einer Taschenlampe zeigt, dass die Gestalt in der Ecke eine Jacke ist, und neben ihnen leuchtet ein kleines Glühwürmchen.
Illustration, mit KI gemacht

Stellen wir uns vor

Beispiel, mit KI gemacht

Leo (5) ist eines Abends mit Opa in seinem Zimmer. Die Ecke beim Schrank ist schummrig und sieht aus wie jemand Großes. „Die Ecke mag ich nicht“, sagt Leo. „Danke, dass du es mir sagst“, sagt Opa. „Sollen wir gemeinsam nachschauen?“ Er gibt Leo eine kleine Taschenlampe. Leo richtet den Strahl aus, Schritt für Schritt. Auf einem Stuhl hängt eine Jacke. „Das ist meine Jacke“, sagt Leo. Er legt die Taschenlampe auf sein Regal. Die Lampe bleibt an.

Die Figuren in diesem Beispiel sind erfunden. Dein Kind kann die Hauptfigur sein, mit oder ohne Foto.

Was in der Geschichte passiert

Im Beispiel oben:

  • Leo sagt klar, was er nicht mag: diese Ecke.
  • Opa dankt ihm fürs Erzählen und bietet an, gemeinsam nachzuschauen. Er sagt nicht, dass es nichts zu befürchten gibt.
  • Leo schaut mit einer Taschenlampe Schritt für Schritt nach. In diesem Beispiel stellt sich heraus, dass es seine Jacke ist.
  • Leo sucht aus, wo die Taschenlampe wohnt. Die Lampe bleibt an, und Opa bleibt nah.

Gesprächs­karte für danach

Hier sind drei sanfte Fragen für das Gespräch nach diesem Beispiel. Am besten gemeinsam ansehen, danach ein Gespräch oder ein Spiel.

  1. Was hat Leo zuerst in der Ecke gesehen?
  2. Was hat Opa gesagt? Was hat Leo geholfen herauszufinden, was es ist?
  3. Wo soll in deinem Zimmer ein kleines Licht wohnen? Du kannst es mir erzählen, zeigen oder auslassen.

Nimm die, die sich richtig anfühlen. Lass gern welche aus.

Was ein Cartoon kann und was nicht

  • Nicht zum Ansehen im Bett oder kurz vor dem Einschlafen. Gesundheitsempfehlungen legen nahe, Bildschirme eine Stunde vor der Schlafenszeit auszuschalten.
  • Ängste sind verbreitet. Wenn die Angst dein Kind immer wieder am Schlafen oder an alltäglichen Dingen hindert, sprich mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt deines Kindes.
  • Ein Cartoon kann ein dunkles Zimmer nicht sicher machen. Er gibt euch etwas zum Anschauen und gemeinsamen Besprechen, früher am Abend.
  • Jede Familie hat ihr eigenes Tempo.
  • Jeder Zubby-Cartoon ist dafür gemacht, gemeinsam darüber zu sprechen. Er kann Routine, Geduld oder die Kinderärztin oder den Kinderarzt deines Kindes nicht ersetzen.
  • Wenn du dir Sorgen um Schlaf, Essen, Ängste oder Verhalten deines Kindes machst, sprich mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt, mit einer Pflegekraft oder mit einer Erzieherin oder einem Erzieher.
Was die Forschung sagt

Ängste in der Nacht sind sehr verbreitet: In einer Studie mit 176 Kindern zwischen 4 und 12 Jahren berichteten etwa 7 von 10 davon. [15]

  1. [15]Muris P, Merckelbach H, Ollendick TH, King NJ, Bogie N. Children's nighttime fears: parent-child ratings of frequency, content, origins, coping behaviors and severity. Behaviour Research and Therapy. 2001;39(1):13–28. doi:10.1016/S0005-7967(99)00155-2

Zubby ist ein Werkzeug zum Geschichtenerzählen für Familien, keine medizinische, therapeutische oder pädagogische Behandlung. Zubby-Cartoons wurden nicht in Studien getestet.

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