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Wenn das Alleinsein im eigenen Zimmer schwerfällt

Ein kurzer Cartoon über einen Stuhl am Bücherregal und ein vertrautes Kuscheltier, mit deinem Kind in der Hauptrolle. Schaut ihn gemeinsam früher am Abend an, nie im Bett.

Ein Geschichtenanfang als Beispiel für diesen Moment. Er ist kein Cartoon aus deiner eigenen Geschichte.

Cartoons werden mit KI gemacht. Du schaust dir jeden an, bevor dein Kind ihn sieht. Automatische Prüfungen können Dinge übersehen.

Illustration, mit KI gemacht: Ein Mädchen mit einem Kuschelbären steht in der Tür ihres lampenhellen Zimmers, während ihr Papa mit einem aufgeschlagenen Buch auf einem Stuhl sitzt und ein leuchtendes Glühwürmchen die Stelle am Kopfkissen beleuchtet, wo der Bär liegen könnte.
Illustration, mit KI gemacht

Stellen wir uns vor

Beispiel, mit KI gemacht

Mia (5) steht nach dem Abendessen in der Tür ihres Zimmers. Die Lampe ist an. „Ich will hier nicht allein sein“, sagt sie. „Wo bist du dann?“ „Genau dort“, sagt Papa und zeigt auf den Stuhl am Bücherregal. „Ich sitze hier mit meinem Buch.“ Mia legt ihren Kuschelbären neben ihr Kopfkissen. Sie schaut zum Stuhl, dann zum Bären. Papa schlägt sein Buch auf. „Ich bin da“, sagt er.

Die Figuren in diesem Beispiel sind erfunden. Dein Kind kann die Hauptfigur sein, mit oder ohne Foto.

Was in der Geschichte passiert

Im Beispiel oben:

  • Mia sagt in einfachen Worten, dass sie nicht allein sein will.
  • Sie fragt, wo Papa sein wird, und er zeigt es ihr: auf dem Stuhl am Bücherregal, mit seinem Buch.
  • Mia sucht aus, wo ihr Bär hinkommt.
  • Die Geschichte sagt nicht, was danach passiert. Die Lampe ist an, und Papa sitzt mit seinem Buch auf dem Stuhl.

Gesprächs­karte für danach

Hier sind drei sanfte Fragen für das Gespräch nach diesem Beispiel. Am besten gemeinsam ansehen, danach ein Gespräch oder ein Spiel.

  1. Wo hat Papa gesessen?
  2. Was hat Mia neben ihr Kopfkissen gelegt?
  3. Wo möchtest du in deinem Zimmer den Stuhl, das Licht und dein liebstes Kuscheltier haben? Du entscheidest.

Nimm die, die sich richtig anfühlen. Lass gern welche aus.

Was ein Cartoon kann und was nicht

  • Nicht zum Ansehen im Bett oder kurz vor dem Einschlafen. Gesundheitsempfehlungen legen nahe, Bildschirme eine Stunde vor der Schlafenszeit auszuschalten.
  • Sprecht über das Zimmer deines Kindes tagsüber oder früh am Abend.
  • Jede Familie hat ihr eigenes Tempo.
  • Jeder Zubby-Cartoon ist dafür gemacht, gemeinsam darüber zu sprechen. Er kann Routine, Geduld oder die Kinderärztin oder den Kinderarzt deines Kindes nicht ersetzen.
  • Wenn du dir Sorgen um Schlaf, Essen, Ängste oder Verhalten deines Kindes machst, sprich mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt, mit einer Pflegekraft oder mit einer Erzieherin oder einem Erzieher.